Luftschirm-Technik.

Die Trennung von Kalt- und Warmluftmassen.

Vertikalabschirmung mit Warmluftvorhang

 

 

Horizontalabschirmung mit Luftschirm            

 

Das Prinzip der Trennung von Kalt- und Warmluftmassen zur Abschirmung von Gebäudeöffnungen durch Luftwände, Luftschleier oder Luftschirme gibt es seit über 60 Jahren. Die erste mit Warmluft betriebene, vertikalströmende Luftvorhanganlage wurde im Jahre 1958 in dem Züricher Warenhaus eingebaut.

Heute unterscheidet man zwischen vertikal- und horizontalströmenden Systemen und System, die mit Warmluft aus der Heizungsanlage bzw. mit der jeweiligen Umgebungsluft gespeisten werden.

In Deutschland sind Warmluftwand-, Warmluftschleier-, Luftwand-, Luftschirm-, Luftschleier-, Türluftschleier-, Torluftschleier-, Lufttür-, Lufttor-, und Luftvorhang-Systeme seit den 1970er Jahren etabliert und beruhen auf dem Prinzip, dass ein Luftstrahl unterschiedlich temperierte Luftmassen an Gebäudeeingängen trennt. Mal senden solche Systeme einen breitgefächerten Luftstrahl vertikal von oben nach unten, mal umgekehrt - von unten nach oben. Andere Systeme stoßen den Luftschirm horizontal aus - von links nach rechts bzw. von rechts nach links. Je nach Systemgeneration sind die Geräte mal hinter und mal vor dem Gebäudeeingang installiert. Neuerdings sind Luftschirmsysteme auch seitlich im Tor, in der Tür oder in der Fassade integriert und entfalten ihren Luftschirm, sobald das Tor oder die Tür geöffnet wird. Diese Systeme werden von der äußeren Umgebungsluft versorgt.